Brot backen Brot Rezept Küche Vegane Rezepte Vegetarische Rezepte

Apfelbrot – Eine leckere Abwechslung zum Frühstück

Apfelbrot, veganes Brot Rezept
Print Friendly, PDF & Email

Dieses Apfelbrot Rezept ist im Dezember 2018 entstanden. Dank des Rekordsommers kommen wir an rekordverdächtige Mengen Äpfel. Außerdem trinken wir alle keinen Sekt. Das hält die Menschen um uns herum aber nicht ab uns welchen zu schenken. Kurzum: Das Apfelbrot ist eine Kreation des Umstandes und Überflusses. Das macht es aber nicht weniger lecker!

Hier geht es direkt zum Apfelbrot Rezept

Brot backen – Wie alles begann

Brot backen ist meine Leidenschaft. In Wahrheit hat das ganze angefangen, als ich immer mehr und immer öfter Magenschmerzen hatte. Kein Arzt konnte mir sagen, warum der Mageneingang so brannte. Stattdessen wurden mir Tabletten verschrieben – Was für ein Schwachsinn! Anstatt mir plausible Studien vorzulegen, anstatt mich aufzuklären, dass viele Menschen an Unverträglichkeiten leiden.

Ich habe keine Unverträglichkeit. Selbst die Walnuss-Allergie, die mich Jahre lang beschäftigt hat, ist nicht vorhanden. Ich leide auch nicht am Reizdarm-Syndrom, das kein Arzt nachweisen kann, denn dafür müssten sie erst einmal ALLE anderen Krankheiten ausschließen. Nein, worunter ich Jahre lang gelitten habe, war die KONVENTIONELLE Ernährung.

Konventionell – jetzt werde ich etwas härter – ich könnte echt kotzen! Wortwörtlich! Beide Kinder haben mich während der Schwangerschaft alles herauswürgen lassen. Konventionell ist das aufhellende Wort für giftiges Essen.

Der erste Schritt in Richtung weniger Magenschmerzen war dem entsprechend Brot selber backen. Und was soll ich euch sagen? Meiner Magensäure geht es nun seit ca. 6 Jahren wirklich gut. Worauf ihr beim Kauf von Mehl achten solltet, habe ich euch bereits beschrieben.

Das vegane Apfelbrot

Habe ich schon an einer Stelle angemerkt, dass ich meisten veganes Brot backe? Wenn nicht, dann wird das hier höchste Zeit. Überhaupt ist das meiste Brot, das man beim Bäcker oder im Supermarkt bekommt, vegan.

Die Zutaten sind wie immer überschaubar und es handelt sich um ein Hefebrot, das ich gebacken habe. Natürlich könntet ihr es auch als Sauerteig-Brot backen. Hier habe ich euch schon erklärt, wie ihr Sauerteig ansetzt.

Apfelbrot Rezept mit Dinkelmehl

Auch das habe ich schon öfter in mehreren Beiträgen erwähnt: Ich verwende kein Weizenmehl. Stattdessen stehen bei uns immer vorrätig genug Dinkelmehl und Roggenmehl herum und das in der Version Vollkorn. Dinkelmehl ist dabei tatsächlich eine Sorte Weizen und enthält mehr Gluten, als Weizenmehl. Das Zentrum der Gesundheit hat für euch noch mehr interessante Informationen zum Dinkel. Wusstet ihr, dass Dinkel auch mehr Eisen enthält? Also ich nicht!

Apfelbrot backen – Das sind die Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl Vollkorn
  • 500 g Roggenmehl Vollkorn
  • 200 ml Sekt eurer Wahl
  • 10 g frische Hefe
  • ½ Esslöffel Ursalz*
  • 1 Glas Wasser
  • 2 Äpfel geschält und gewürfelt

Apfelbrot ohne Zucker – So entsteht der Brotteig

Zunächst verrührt man die frische Hefe im Glas Wasser. Mehle und Ursalz miteinander vermischen. Jetzt gebt ihr die Apfelstücke hinzu, ebenso den Sekt und das Hefewasser. Verknetet alle Zutaten gut mit einem Kochlöffel oder einem Knethaken* oder der Küchenmaschine euere Wahl. Bei dieser geringen Menge Mehl nehme ich gewöhnlich den Kochlöffel und die Hände.

Wenn euch der Teig zu trocken vorkommt, fügt noch ein Gläschen Sekt hinzu. Die Schüssel deckt ihr mit einem Küchentuch ab und stellt sie an einen warmen Ort, wo der Brotteig 2 Stunden lang gehen darf. Alternativ darf die Schüssel natürlich über Nacht im Kühlschrank stehen.

Apfelbrot backen in der Kastenform oder frei geformt

Schon öfter habe ich euch die Gusseisen Backform* empfohlen. Wenn ihr ein hübsch geformtes Apfelbrot haben wollt, das super gut schmeckt, seid ihr hier gut bedient. Wichtig ist, dass ihr die Form vorher innen mit Backtrennmittel einpinselt: 50 g Kokosöl, 50 g Rapsöl und 50 g Mehl. Davon benötigt ihr ca. 1 Esslöffel für diese Gusseisen Backform. Den Rest gebt ihr in ein Schraubglas und bewahrt es im Kühlschrank auf.

Das Apfelbrot vom Bild habe ich frei geformt und auf einem Pizza Backstein* gebacken. Dafür formt ihr das Apfelbrot in die gewünschte Länge und Breite. Auf den Backstein kommt eine dünne Schicht Mehl, Haferflocken oder Körner eurer Wahl. Auf diese Schicht legt ihr den Brotteig.

Das Apfelbrot backt ihr im Backofen für 15 Minuten auf 240° C . Danach für weitere 40 Minuten bei 180° C. Stäbchenprobe mit einem Schaschlikspieß machen. Wenn noch Teig kleben bleibt, weitere 10 Minuten bei 180° C backen.

Dieses süßliche Apfelbrot schmeckt mit jeglichem Belag super. Ich bin ja sowieso eine Chaos-Esserin, das habe ich von meiner Mama. Zu diesem Brot liebe ich zum Beispiel eine leckere Kräuterbutter. LINK. Am Wochenende landet zum Frühstück einfach ein Spiegelei und eine Scheibe Käse darauf.

Weihnachtliches Apfelbrot Rezept

Dieses Apfelbrot eignet sich auch herrlich zum weihnachtlichen Frühstück. Wer es mag, fügt einfach eine Prise Zimt und gemahlene Nelke hinzu. Statt dem Sekt könnt ihr als Flüssigkeit natürlich auch einen Glühwein verwenden. Oh, das hört sich so lecker an, das würde ich das doch glatt mal probieren. Allerdings warte ich damit bis November oder Dezember.

Du kannst dieses Bild gerne auf Pinterest teilen:

Apfelbrot veganes Brot Rezept

*Dieser Artikel enthält Werbung und Links.

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
Über Kommentare freue ich mich sehr!
Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht!
Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.

2 Kommentare

Kommentieren
Für den Kommentar werden Ihre Daten die Sie hier eingeben und Ihre IP-Adresse gespeichert und verarbeitet.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.