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Arme Ritter – Der einfache Kindheitsklassiker

Arme Ritter
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Vielleicht ist in diesem Jahr dein Vorsatz weniger Essen zu verschwenden? Egal, wie wir es anstellen, bei uns daheim bleiben immer Brot und Brötchen übrig. Arme Ritter ist ein fantastisches Rezept, um etwas härter gewordene Backwaren nochmal aufzuweichen und noch einmal zu verarbeiten.

Hier geht es direkt zum Arme Ritter Rezept

Arme Ritter – Welches Brot kann man verwenden?

Ihr könnt für die armen Ritter absolut jede Brotsorte verwenden: Frisch, alt, weich, hart, Weißbrot oder auch Vollkornbrot. Hauptsache ist, dass ihr es noch in Scheiben schneiden könnt. Auch Reste vom Toastbrot lassen sich einfach verarbeiten, ebenso Zwieback.

Je dünner die Scheiben sind, desto einfacher werden sie wieder weich und fluffig.

Wie viel Öl muss in die Pfanne?

Also wenn es nach meinen Blutverwandten, den Ungarn, geht, benötigt ihr mindestens 1 cm dick Öl. Aber gerne so viel, dass die Brotscheiben ganz bedeckt sind. Das ungarische Volk ist nicht gerade schlank veranlagt und frittiert unglaublich gerne Essen. Sorgt dafür, dass das Öl wirklich heiß ist.

Diese Art von Zubereitung hält mein Magen (leider? Dankbarerweise?) nicht aus. Deshalb verwende ich ganz wenig Öl, sodass das Brot angebraten wird. Pro Pfannenbefüllung (in der Regel 2) nehme ich 2 Esslöffel Sonnenblumenöl.

Arme Ritter herzhaft zubereitet

Arme Ritter

Wie ihr wisst, kann ich ohne Probleme schreiben und schreiben, reden und reden. Aber mal ehrlich: Wozu soll ich euch schon weiter erzählen? Das sind die absolut einfachsten Inhaltsstoffe, die man sich vorstellen kann.

Zutaten für Arme Ritter

  • Altes Brot, Toast oder Brötchen
  • 1 Ei pro 2 Scheiben Brot bzw. 1 Brötchen
  • Eine Prise Salz
  • 4 Esslöffel Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Schneidet das Brot oder Brötchen in Scheiben. Bei unserer Familie wären das 2-3 Semmeln.
  2. Erhitzt in einer Pfanne 2 Esslöffel Öl auf mittlerer bis hoher Stufe. Meine liebste „Anbratstufe“ ist 7 von 9.
  3. Verquirlt 3 Eier in einem tiefen Teller und salz es ein wenig.
  4. Mit einer Gabel zieht ihr das alte Brot durch das Ei. Einmal wenden, damit auf beiden Seiten Ei ist.
  5. Das Brot gebt ihr in die Pfanne und wendet das nächste Brot im Ei.
  6. Nach ca. 2 Minuten wendet ihr die Brote in der Pfanne. Weitere 2 Minuten weiterbraten.
  7. Die fertigen Brote könnt ihr gleich servieren.

Variationen von Arme Ritter

Ist euch dieses Rezept zu langweilig? Dann könnt ihr mal folgende Variationen ausprobieren:

  • Bestäubt die Armen Ritter vor dem Servieren mit Zimt und Zucker
  • Nachdem ihr das Brot durch das Ei gezogen habt, gebt ihr es in die Pfanne und legt eine Scheibe Käse darauf. Wenn ihr das Brot wendet, wird der Käse mit angebraten.
  • Apfelmus als Beilage
  • Arme Ritter zubereiten und im Anschluss im Backofen in etwas Tomatensauce und mit Käsescheiben bedeckt als Auflauf backen. Bei 180° C Ober/Unterhitze, 15 Minuten lang.

Dieser Beitrag ist Teil der Bloggeraktion Leckeres für jeden Tag

Foodblogparty Leckeres für jeden Tag

Das heutige Thema ist Kindheitsklassiker. Ich habe mich als Kind immer auf Arme Ritter gefreut, weil es immer total lecker war.

Außer mir sind noch mit dabei:

Conny von Mein wunderbares Chaos mit Eierschmier – wie bei Oma Guschte
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Apfelküchle mit Zimt und Zucker
Tina von Küchenmomente mit Vanillepudding wie bei Oma
Tanja von Liebe & Kochen mit Risotto-Milchreis mit Quitten-Kompott
Patricia von Probieren und Studieren mit Milchnudeln wie von früher
Britta von Backmaedchen 1967 Gedeckter Apfelkuchen wie von Oma
Jill von Kleines Kuliversum mit Grüne Bohnensuppe – Bouhneschlupp
Silke von Blackforestkitchen Windbeutel im Schwarzwälder Kirsch-Style
Sylvia von Brotwein mit Grießbrei kochen
Ronald von Fränkische Tapas mit Schokokuchen
Frances von carry on cooking mit Kartoffelbrei mit Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

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Arme Ritter

*Der Beitrag enthält Werbung und Links.

Arme Ritter
Arme Ritter

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
Über Kommentare freue ich mich sehr! Spam wird gelöscht, ebenso sinnlose Beleidigungen! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.

7 Kommentare

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  • […] Conny von Mein wunderbares Chaos mit Eierschmier – wie bei Oma Guschte Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Apfelküchle mit Zimt und Zucker Tanja von Liebe & Kochen mit Milchreis mit Kompott Patricia von Probieren und Studieren mit Milchnudeln wie von früher Britta von Backmaedchen 1967 Gedeckter Apfelkuchen wie von Oma Jill von Kleines Kuliversum mit Grüne Bohnensuppe – Bouhneschlupp Silke von Blackforestkitchen Windbeutel im Schwarzwälder Kirsch-Style Sylvia von Brotwein mit Grießbrei kochen Ronald von Fränkische Tapas mit Schokokuchen Frances von carry on cooking mit Kartoffelbrei mit Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu Izabella von Haus und Beet Arme Ritter – Der einfache Kindheitsklassiker […]

  • Hallo Izabella,
    arme Ritter habe ich als Kind ganz selten gegessen, obwohl sie sehr lecker sind.
    Jetzt muss ich unbedingt wieder einmal welche machen. Danke für Deine schöne kulinarische Kindheitserinnerung und noch einen schönen Sonntag
    Ronald

  • Liebe Izabella, Arme Ritter gab es bei uns auch immer. In der herzhaften Variante habe ich sie noch nie gegessen. Werde ich aber auf jeden Fall mal probieren. Liebe Grüße Silke

  • Liebe Izabella,
    arme Ritter gab es leider nie bei uns, aber zum Glück bei meiner besten Schulfreundin, bei der ich oft war. Ihre Mama bakam natürlich schnell mit, wie gerne ich Arme Ritter mochte. Also kam später nicht mehr die Frage: Wollt ihr etwas essen? sondern Soll ich euch Arme Ritter machen? 😉
    Danke für die kurze Zeitreise und das Wohlfühl-Rezept, dass ich bestimmt jetzt wieder häufiger machen werde.
    Herzliche Grüße und alles Gute dir und deiner Familie für 2020
    Tina

  • Liebe Izabella,
    bisher kenne ich Arme Ritter nur vom Hören/Lesen. Deine sehen aber wirklich sehr lecker aus. Deine herzhaften Varianten klingen spannend, das werde ich mal ausprobieren. Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße,
    Kathrina