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Brot, das satt macht inkl. Rezept

Brot das satt macht
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So viele Menschen verzichten bewusst auf die Kalorienbombe Brot. Denn sie behaupten, es mache dick und man ist nach nur wenigen Stunden wieder hungrig. Brot, das satt macht, gibt es! Unter „Ökos“ (und deren Gegner) ist es verschrien als Vollkornbrot.

Hier geht es direkt zum Rezept für das Brot, das satt macht

Mein Körper hat sich mittlerweile so sehr an das Vollkornbrot gewöhnt, dass ich kein helles Brot oder Brötchen mehr essen kann. Davon werde ich absolut nicht mehr satt! Ich kann ohne Probleme 2 weiße Semmeln aufessen und merke rein gar nichts.

Kalorienvergleich zwischen Weißbrot und Vollkornbrot

Manch einer möchte glauben und behaupten, dass Vollkornbrot weniger Kalorien hat, als Weißbrot. Das stimmt nicht. Tatsächlich beinhalten sie dieselbe Kalorienzahl. Auch ist Dinkelmehl nicht kalorienärmer, als Weizenmehl oder Roggenmehl. Alle Mehlsorten haben ungefähr 350 Kalorien pro 100g.

Warum das helle Weißbrot nicht satt macht

Im Weißmehl sind jegliche Nährstoffe und Mineralstoffe entfernt worden. Das helle Mehl lässt sich wundervoll bearbeiten, braucht kaum Liebe und bäckt dir jedes Rezept zu leckerem Brot, Kuchen, Muffins, etc.

Genau diese Nähr- und Mineralstoffe sind diejenigen, die das Backen mit Vollkornmehl erschweren: Du benötigst mehr Wasser, Geduld und auch eine Spur mehr Übung. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Fehler beim Brotbacken begehst, ist mit Vollkornmehl erheblich größer.

Brot backen, das satt macht, mit Vollkornmehl

Doch lass dich nicht von deinen Zielen abbringen! Wenn du mit Vollkornmehl backen kannst, schaffst du es mit allen anderen Zutaten auch. Vielleicht ist so herum aber der Unterschied, dass du nie wieder mit etwas anderem backen willst.

Wie bereits am Anfang erwähnt, kann ich mich nicht mehr satt essen am Weißbrot. Vom Vollkornbrot benötige ich eine große Scheibe mit Butter und einer Scheibe Käse. Wenn ich dazu noch ein Ei esse, bin ich für mindestens 4 Stunden satt.

Schmeckt denn das Vollkornbrot, das satt macht?

Oh ja! Es ist so wundervoll lecker! Auch unsere Gäste sind jedes Mal begeistert. Liegt das an meiner Backkunst? HAHAHA! Der Witz war gut! Ich bin nämlich die untalentierteste Bäckerin der Welt.

Stattdessen schiebe ich den Geschmack auf die Qualität des Mehls. Dieses kaufe ich nämlich direkt aus einer Mühle oder vom demeter Bauern.

Lies doch mal hier nach, wie viel Geld wir für die Grundzutaten unseres Bio-Frühstücks ausgeben. Kleiner Spoiler: Es sind 9 € pro Woche für 2 Kinder und 3 Erwachsene PLUS Besuch.

Rezept für das Brot, das satt macht

Utensilien

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 500 g Roggenvollkornmehl
  • 10 g frische Hefe
  • 300 ml Wasser
  • 1 großes Glas Wasser
  • ½ Esslöffel Salz

Zubereitung

Löse die frische Hefe im großen Glas Wasser auf. Wiege die Mehle in die große Schüssel und vermische alle Zutaten miteinander. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen. Bedecke mit dem Küchentuch die große Schüssel und lass den Brotteig 2-4 Stunden lang gehen. Ich stelle den Teig dafür immer in unseren ausgeschalteten Backofen.

Nun formst du ein Brotlaib und backst das Brot.

Welche Kruste soll dein Brot haben?

Für eine weichere Kruste backst du es bei 180° C für ca. 50 Minuten.

Möchtest du eine festere Brotkruste, bäckst du 15 Minuten lang bei 240° C und 40 Minuten bei 180° C.

Aber Achtung! Bei diesem Brotrezept besteht absolute Suchtgefahr! Ich übernehme keinerlei Haftung!

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Brot das satt macht

*Dieser Artikel enthält Links und Werbung.

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
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6 Kommentare

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  • Liebe Izabella,
    wird ausprobiert! Arbeitest Du mit Wasserdampf beim Einschießen?
    Ich glaube, ich probiere mal mit der Hälfte der Menge für den Anfang.
    Liebe Grüße
    Karen

  • Hallo Izabella,
    leider klappt es bei mir mit so wenig Hefe nicht gut. Der Teig geht 4 Stunden lang, aber wird kaum größer. Auch beim Backen dann nicht viel mehr. Das Brot bleibt irgendwie kompakt. Weil wir den Hefe Geschmack eigentlich nicht schlimm finden, nehme ich dann lieber etwas mehr.
    Ich ärger mich trotzdem, und frage mich, warum es nicht funktioniert. Hast du eine Idee?

    Liebe Grüße!

    • Versuch es mal so: die Hefe in viel Wasser auflösen und mit 100 g Mehl verrühren. Der Teig soll Pfannkuchen-flüssig sein. Lass das 12 Stunden lang stehen, abgedeckt. Danach fügst du restliches Mehl, Salz und evtl Wasser hinzu und verknetest alles gut. 2 Stunden lang ruhen lassen, formen und backen.
      Wichtig ist bei wenig Hefe, dem Ganzen genug Zeit zu geben.