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Dinkel-Roggenbrot – Das Brot, das jedem schmeckt

Sauerteigbrot Sauerteig ansetzen
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Der Klassiker unter den Broten: Das Dinkel-Roggenbrot. Ich liebe es, egal ob mit Sauerteig oder Hefe. Zum Backen braucht es je nach Größe 90 Minuten oder weniger. Backt ihr es mit Sauerteig, habt ihr einen Tag Vorlauf. Zubereitet mit Hefe ist das Dinkel-Roggenbrot innerhalb weniger Stunden fertig.

Beim Dinkel-Roggenbrot handelt es sich um mein absolutes Lieblingsrezept. Es ist das einfachste Rezept, das ich backe und es schmeckt einfach klassisch immer gut. Für die Kinder backe ich es sehr gerne. Und wenn meine Schwester zu Besuch kommt, backe ich ein Neues. Überhaupt bleibt nicht viel davon übrig, sobald Gäste das Dinkel-Roggenbrot probiert haben.

Materialliste zur Herstellung des Dinkel-Roggenbrotes

Zutaten für das Dinkel-Roggenbrot

  • 250g Dinkelmehl Typ 1050 (oder Vollkorn)
  • 250g Roggenmehl Typ 1370 (oder Vollkorn)
  • 300g Wasser für den Brotteig
  • 10 g Salz
  • 30g Apfelessig
  • optional: 10 g Backmalz

Für das Dinkel-Roggenbrot mit Sauerteig:

  • 150g Sauerteig
  • 100g Roggenmehl für den Sauerteig
  • 100g Wasser für den Sauerteig

Für das Dinkel-Roggenbrot mit Hefe:

  • 10 g Hefe

Zubereitung des Dinkel-Roggenbrotes

Am Tag vor dem Backen: Sauerteig füttern

Hier erfahrt ihr, wie ihr den Sauerteig ansetzt.

Die 150g Sauerteig gebt ihr am einfachsten gleich in die große Schüssel. Hierzu fügt man 100g Roggenmehl und 100g Wasser, vermischt alles gründlich und stellt die Schüssel, mit einem Küchentuch abgedeckt, an einen warmen Ort. 24 Stunden lang stehen lassen, dann ist der Sauerteig besonders verträglich und auch stark.

Dinkel-Roggenbrot mit Hefe

Wenn ihr mit Hefe backt, könnt ihr euch natürlich diesen Schritt sparen. Stattdessen gebt ihr die Hefe in ein Glas Wasser und löst sie auf. 10 g Hefe sind vollkommen ausreichend. Ich kaufe meine Hefe direkt vom Bäcker. Die ist so kräftig, dass geringste Mengen schon reichen.

24 Stunden später: Das Sauerteigbrot

Zum vermehrten Sauerteig mischt man die restlichen, abgewogenen Zutaten und verrührt diese mit einem Knethaken* oder Kochlöffel, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Nun ist Geduld entscheidend: Je länger der ruhen und gehen darf, desto mehr Sauerteig entsteht und das Brot bekommt einen angenehmen, abgerundeten und intensiven Geschmack. Wer es eilig hat oder erst einmal auf den intensiven Geschmack verzichten möchte, lässt das Backmalz weg und stellt die Schüssel für 2-4 Stunden an einen warmen Ort. Falls die Zeit und Geduld es zulassen, stellt man die Schüssel, weiterhin abgedeckt, für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Ich persönlich mag es, wenn der Teig 24 Stunden lang im Kühlschrank steht. Das ergibt besonders dunkles und intensiv schmeckendes Brot.

Das Hefebrot

Verrührt alle Zutaten mit dem Hefewasser. Da ich wenig Hefe hernehme, darf der Teig länger ruhen: Er braucht ungefähr 4 Stunden, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Dinkel-Roggenbrot mit und ohne Sauerteig

Nach der Ruhezeit knetet ihr den Teig kurz und formt ihn zu einem oder zwei Brotlaiben. Ihr setzt den Teig auf eine (Silikon)Backmatte* oder auf einen Pizzabackstein* und bestreut ihn leicht mit Dinkelmehl.

Bei 240° 15 Minuten lang backen. Wenn ihr eine feste Kruste haben möchtet, dann schüttet ein Glas Wasser auf ein Backblech im Ofen. Nun bäckt das Brot weiter auf 180° C, weitere 45 Minuten. Auf das Vorheizen des Backofens verzichte ich, denn außer Stromverschwendung habe ich bisher keinen anderen Effekt damit erzielt.

Ein Schaschlikspieß aus Edelstahl verrät euch, ob das Brot schon fertig ist. Wenn keine Reste vom Teig daran hängen bleiben, ist das Brot fertig. Sollte ein Rest sichtbar sein, dann noch einmal 10 Minuten auf 180° weiterbacken.

Ob abgekühlt oder frisch und warm aus dem Ofen: Dieses Brot ist mit Aufstrich, selbst gemachtem Käse oder mit selbst gemachter Butter ein Traum!

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

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*Der Artikel enthält Werbung und Links.

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
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