Sauerteigbrot Sauerteig ansetzen

Dinkel-Roggenbrot – Das Brot, das jedem schmeckt

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Dauer der Zubereitung des Dinkel-Roggenbrotes: 1 Stunde 20 Minuten

Wartezeit: 26-48 Stunden

Schwierigkeit: Sehr einfach

Beim Dinkel-Roggenbrot handelt es sich um mein absolutes Lieblingsrezept. Es ist das einfachste Rezept, das ich backe und es schmeckt einfach klassisch immer gut.

Es wird mit Sauerteig gebacken. Wenn ich für Kinder ein Brot backe, handelt es sich dabei immer um das Dinkel-Roggenbrot. Mein Sohn mag es nicht besonders, wenn das Brot körnig ist und findet die ganzen Zusätze sehr suspekt. Ist das Innere des Brotes glatt, mag er es am liebsten.

Materialliste zur Herstellung des Dinkel-Roggenbrotes

Zutaten für das Dinkelroggenbrot

  • 250g Dinkelmehl Typ 1050
  • 250g Roggenmehl Typ 1370
  • 100g Roggenmehl
  • 150g Sauerteig
  • 300g Wasser
  • 100g Wasser
  • 10 g Salz
  • 30g Apfelessig
  • optional: 20 g Backmalz

Zubereitung des Dinkel-Roggenbrotes

Am Tag vor dem Backen: Sauerteig füttern

150g Sauerteig werden, am einfachsten gleich in die große Schüssel, gegeben. Hierzu fügt man 100g Roggenmehl und 100g Wasser, vermischt alles gründlich und stellt die Schüssel, mit einem Küchentuch abgedeckt, an einen warmen Ort. 24 Stunden lang stehen lassen, dann ist der Sauerteig besonders verträglich.

24 Stunden später

Zum vermehrten Sauerteig mischt man die restlichen, abgewogenen Zutaten und verrührt diese mit einem Knethaken oder Kochlöffel, bis ein homogener Teig entstanden ist. Nun ist Geduld entscheidend: Je länger der ruhen und gehen darf, desto mehr Sauerteig entsteht und das Brot bekommt einen angenehmen, abgerundeten und intensiven Geschmack. Wer es eilig hat oder erst einmal auf den intensiven Geschmack verzichten möchte, lässt das Backmalz weg und stellt die Schüssel für 2-4 Stunden an einen warmen Ort. Falls die Zeit und Geduld es zulassen, stellt man die Schüssel, weiterhin abgedeckt, für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Ich persönlich mag es, wenn der Teig 24 Stunden lang im Kühlschrank steht. Das ergibt besonders dunkles und intensiv schmeckendes Brot.

Nach dieser variierbaren Wartezeit knetet man den Teig nochmals mit ein klein wenig Mehl seiner Wahl, formt ihn zu einem oder zwei Brotlaiben, dementsprechend, in welcher Größe man das Brot backen möchte, setzt ihn auf eine (Silikon)Backmatte und bestreut ihn leicht mit Dinkelmehl.

Nun wird der Teig im Backofen bei 240° 30 Minuten lang gebacken, ein Glas Wasser schüttet man auf ein Backblech unter dem Blech mit dem Brotteig. Dieses Wasser verdampft schneller, als wenn es in einer Schüssel steht und die Kruste wird dadurch schön fest. Nach 30 Minuten stellt man den Backofen auf 180° und lässt weitere 30 Minuten backen. Auf das Vorheizen des Backofens verzichte ich, denn außer Stromverschwendung habe ich bisher keinen anderen Effekt damit erzielt.

Nach dieser Stunde kann man einen langen, spitzen Gegenstand nehmen, in meiner Küche ist das ein Schaschlikspieß aus Metall, und in das Brot stechen. Wenn keine Reste vom Teig daran hängen bleiben, ist das Brot fertig. Sollte ein Rest sichtbar sein, dann noch einmal 10 Minuten auf 180° weiterbacken.

Ob abgekühlt oder frisch und warm aus dem Ofen, dieses Brot ist mit Aufstrich, Käse oder auch pur ein wahrer Genuss.

Dinkelroggenbrot mit Hefe

1/2 Würfel frische Hefe in einem Glas Wasser auflösen und zu den restlichen Zutaten mischen. Auch diesen Teig kann man bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen oder 2 Stunden an einem warmen Ort. Die restlichen Schritte sind wie oben beschrieben, der Zubereitung mit Sauerteig gleich.

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Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza! Über Kommentare freue ich mich sehr! Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.
2 comments
  1. […] taste ich mich heran an das Backen. Nach wie vor bereite ich lieber Brot zu oder salziges Gebäck, da ich einfach Zucker, vor allem den weißen, nicht ausstehen kann! […]

  2. […] Grundsätzlich benutze ich kein Vollkornmehl, denn ich finde seine Verarbeitung zu schwer; Verwende ich zu wenig Wasser, fällt das Brot auseinander oder ist zu trocken. Setze ich zu viel Wasser ein, wird das Brot zwar saftig und lecker, dafür jedoch platt und unförmig. Ich habe leider noch keinen Mittelweg zwischen diesen beiden Varianten gefunden. Daher greife ich weitgehend auf den dunkelsten Mehltypen zurück. Du findest eines meiner Lieblingsrezepte hier: Dinkelroggenbrot. […]

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