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Walnussbrot – Die süß-salzige Brotzeit

Walnussbrot
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Herzlich Willkommen beim heutigen Brot Rezept. Wie immer sind die Zutaten regional und saisonal, bzw. lagerfähig. Das Dinkel-Roggenbrot, das wir sonst immer essen, ist natürlich total lecker. Doch ab und an mal brauchen wir eine Abwechselung. Deshalb haben wir das Walnussbrot für uns entdeckt. Mit den Zutaten ist es eine wundervolle Mischung aus süßlich-salzigem Brot. Perfekt auch für Gäste!

Hier geht es Direkt zum Rezept Walnussbrot

Walnüsse als regionale und gesunde Zutat im Walnussbrot

Walnüsse sind eine faszinierende Frucht: In Deutschland werden sie September bis Ende Oktober geerntet und in der Schale getrocknet. Bei richtiger Lagerung sind sie bis zu 12 Monate lang haltbar. Somit können wir Walnüsse das ganze Jahr über essen und verarbeiten. Bei Manufactum findet ihr eine Anleitung für die Ernte der Walnüsse.

Walnüsse stecken voller ungesättigter Fettsäuren, Proteine, Zink, Eisen, Kalzium und Vitamine C und E. Sie gelten als cholesterinsenkend, gefäßerweiternd und unterstützen das Nervensystem.

Quelle: https://equapio.com/gesundheit/walnuss-welche-heilwirkungen-besitzt-die-walnuss/

Regionale Zutaten beim schnellen Walnussbrot Rezept

Für die süßliche Note habe ich Honig mit in den Teig gemischt. Der Zuckergehalt sorgt dafür, dass die frische Hefe schneller und besser wirkt. Ich habe mit einem Vorteig gearbeitet, den habe ich jedoch nur für 2 Stunden gehen lassen.

Ganz wichtig ist, dass man die Hälfte des Honigs bereits in den Vorteig mischt. Dadurch blubbert er viel schneller und ihr spart euch Zeit – wenn ihr das natürlich wollt. Leser, die meine Beiträge kennen, wissen, dass ich normalerweise einen Vorteig mindestens 12 Stunden lang gehen lasse und dem eigentlichen Brotteig auch nochmal einen halben Tag Ruhe gewähre.

Hier gebt ihr dem Vorteig 2 Stunden und dem Brotteig 4 Stunden. Beim Backen geht das Brot wundervoll auf und wird sehr schon weich.

Walnussbrot mit Dinkelmehl

Tatsächlich backe ich alle meine Brote mit Dinkelmehl und Roggenmehl. Das ist bei diesem Walnussbrot nicht anders. Ihr könnt es komplett mit Dinkelmehl backen. Beachtet bitte, dass Dinkelmehl mehr Wasser aufsaugt, als zum Beispiel Weizenmehl und Roggenmehl. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall mehr Wasser einplanen oder welches hinzufügen, sollte der Teig noch zu krümelig sein.

Überhaupt könnt ihr bei diesem Brot Rezept mehr Wasser verwenden, da der Honig das Brot schön zusammenhält und es nicht matschig wird.

Walnussbrot: Welche Kastenform eignet sich?

Bereits im Beitrag Brotbacken – mit diesem Zubehör gelingt es dir habe ich meine Gusseisen Backform* in den Himmel gelobt. Nach wie vor kann ich das nur unterstützen und unterstreichen: Eine Kastenform aus Gusseisen erhitzt das Brot gleichmäßig und ist einfach nicht kaputt zu bekommen. Dank des Deckels backe ich darin mittlerweile auch mein isländisches Lavabrot. Früher habe ich immer eine Alufolie verwendet. Das ist jetzt nicht mehr nötig.

Ein klarer Nachteil zum Backen mit Silikonbackformen ist natürlich, dass Gusseisen nicht flexibel ist. Deshalb benötigt ihr ganz dringend ein Backtrennmittel.

Backtrennmittel selber herstellen

  • 50 g Kokosöl
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 50 g Mehl

Vermischt alle Zutaten. Für eine Brotbackform braucht ihr gerade einmal 1 Esslöffel Backtrenntmittel. Den Rest gebt ihr in ein Schraubglas und bewahrt es im Kühlschrank auf.

Rezept Walnussbrot

Kommen wir nun zum Rezept Walnussbrot. Wenn ihr eine fleißige Helferin oder einen fleißigen Helfer habt, der euch nebenbei die Walnüsse schält, erspart ihr euch einiges an Zeit.

Utensilien für das Walnussbrot Rezept

  • Große Schüssel
  • 2 Esslöffel
  • Küchentuch
  • Handrührgerät* oder Küchenmaschine oder Kochlöffel und Muskeln

Zutaten, um Walnussbrot selber zu backen:

  • 5 g frische Hefe
  • 1 Esslöffel Ursalz*
  • 2 große Esslöffel Honig
  • 2 Handvoll Walnüsse geschält
  • 300 g Dinkelmehl (Ich verwende immer Vollkorn)
  • 700 g Roggenmehl (Ich verwende immer Vollkorn)
  • 600 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Backtrennmittel für die Backform

Walnussbrot backen – So geht ihr Schritt für Schritt vor

  1. In die große Schüssel gebt ihr 300 ml Wasser und löst 5 g frische Hefe und 1 großen Esslöffel Honig darin auf.
  2. Dazu gebt ihr 100g Dinkelmehl und 100 g Roggenmehl und vermischt alles gut.
  3. Deckt die Schüssel mit dem Küchentuch ab und stellt sie an einen warmen Ort – zum Beispiel dem ausgeschalteten Backofen.
  4. Wartet 2 Stunden. Geht spazieren, kocht Mittagessen, jätet Unkraut, was auch immer!
  5. Alle restlichen Zutaten kommen nun zum Vorteig in die Schüssel: Honig, Salz, Walnüsse, Mehl und Wasser.
  6. Verknetet den Brotteig ordentlich, bis alles homogen und glatt ist.
  7. Deckt die Schüssel mit dem Küchentuch ab und stellt sie an einen warmen Ort – zum Beispiel dem ausgeschalteten Backofen.
  8. Wartet mindestens 4 Stunden.
  9. Bestreicht die Brotbackform mit dem Backtrennmittel.
  10. Füllt den Brotteig in die Backform und streicht sie glatt. Wer möchte, kann das Brot mit halben Walnüssen als Deko belegen.
  11. Schneidet mit einem Messer längs 1 cm tief in den Brotteig.
  12. Unbedeckt darf das Brot in der Kastenform nochmal 30 Minuten lang gehen.
  13. Walnussbrot backen bei 180°C ca. 45 Minuten lang.
  14. Stäbchenprobe mit einem Edelstahlspieß machen: Bleibt Teig kleben, nochmal 10 Minuten lang bei 180°C backen.

Walnussbrot Kalorien

Brot im Allgemeinen hat viele Kohlenhydrate und auch viele Kalorien. Dank der hochwertigen Zutaten sind diese Kalorien aber auch sehr unterstützend und die Nährstoffe werden euch lange satt halten.

Insgesamt hat das Walnussbrot 3700 Kalorien: 670 g Kohlenhydrate, 113 g Eiweiß, 51 g Fett

1 Scheibe Walnussbrot (50 g) bringt es auf ca. 150 Kalorien.

Walnussbrot ohne Hefe

Bei Kochbar findet ihr ein Rezept für Walnussbrot ohne Hefe. Der Teig besteht zur Hälfte aus Haferflocken und das Triebmittel ist Backpulver.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

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Walnussbrot
Walnussbrot

*Der Beitrag enthält Links und Werbung.

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
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