Brot des Monats Dezember: Das Früchtebrot

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Bei uns duftet das Haus nach Advent – denn Weihnachten steht vor der Tür und die Zeit der Plätzchen und Lebkuchen ist gekommen. Ich selber bin überhaupt kein Freund vom Süßen; Kuchen backen kann ich nicht und die gekauften Süßspeisen sind mir immer viel zu zuckrig. Solange ich keinen Zucker hinzufügen soll, bin ich beim Backen sehr glücklich. Das Brot des Monats Dezember, das Früchtebrot, ist süßlich. Jedoch backe ich es – wie alles andere auch – vollkommen ohne Zuckerzusatz. Die Süße kommt von den getrockneten Früchten und dem Fruchtsaft. Das Brot ist perfekt zum Advent-Frühstück und der Weihnachstliebling meiner Schwester.

 

Materialliste zur Herstellung des Früchtebrotes

  • 1 kleine Schüssel
  • Küchenwaage*
  • Schneidebrett und Messer
  • Küchentuch
  • 1 große Schüssel
  • Kochlöffel oder Handrührgerät*
  • eventuell Backform, am besten aus Silikon oder Backmatte*

 

Zutaten für die Herstellung des Früchtebrotes

  • 250 g getrocknete Früchte
  • 500 ml Fruchtsaft (Multivitamin, Orange, etc.)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 großes Glas Wasser
  • 250 g Roggenmehl Typ 1350
  • 250 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 1 Teelöffel Ursalz
  • heißes, kochendes Wasser

 

Zubereitung des Früchtebrotes

Am Tag vor dem Backen zerkleinert man die getrockneten Früchte mit einem Messer und in einer kleinen Schüssel übergießt man sie mit dem Fruchtsaft. Die Schüssel wird mit einem Küchentuch abgedeckt und die Früchte dürfen über Nacht stehen gelassen und eingeweicht werden.

Am nächsten Tag löst man einen halben Würfel frische Hefe in einem Glas Wasser auf. Das Mehl, Ursalz, Hefe und die eingeweichten Früchte mit dem Saft kommen in die große Schüssel und werden ordentlich verknetet, bis ein gleichmäßiger, homogener Teig entsteht. Ist der Teig zu feucht und löst sich nicht von der Schüssel, könnt ihr gerne noch mehr Mehl hinzufügen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Hefeteig mit der Gehzeit sich sehr einfach von der Schüssel lösen lässt.

Nun darf der Teig 2 Stunden lang gehen, mit einem Küchentuch abgedeckt und an einem möglichst warmen Ort. Das ist bei mir immer mein Backofen.

Nach der Gehzeit noch einmal kneten, in Form bringen und erneut 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen wird der Backofen vorgeheizt auf 250° C. Ich stelle dabei mittlerweile immer meinen Pizzabackstein in den Ofen und heize ihn mit auf. Der Teig wird auf den Stein oder die Backmatte gelegt und ein Becher heißes Wasser auf ein unteres Backblech geschüttet.

Nach 15 Minuten Backzeit schaltet man den Ofen auf 180° C herunter. Weitere 45 Minuten wird das Brot gebacken. Dank der Wärme und des Wassers wird die Kruste dunkel und knusprig. Sollte euch die Kruste zu dunkel werden, könnt ihr den Backofen kühler stellen.

Nun sticht man mit einem Schaschlikspieß in das Brot. Wenn Teig kleben bleibt, nochmal 10 Minuten bei 180° (oder kühler) weiterbacken, bis auf dem Spieß kein Teig mehr kleben bleibt.

Mittlerweile verwende ich für 500 g Mehl nur noch einen halben Würfel Hefe. Der genügt vollkommen, um ein schönes, saftiges und fluffiges Brot zu erhalten. Deshalb kann man die Menge des Mehls im Rezept ruhigen Gewissens verdoppeln. Allerdings würde ich dann auch 2 Teelöffel Ursalz hinzufügen und auch die Menge der Früchte und des Saftes erhöhen. In diesem Fall wird ein ganzer Würfel frische Hefe aufgelöst.

 

Steffi von Gaumenfreundin hat das Früchtebrot als eine Art Kuchen gebacken, mit Backpulver statt Hefe. Liest sich wirklich sehr lecker!

Ich bin ja immer auf der Suche nach tollen Brotaufstrichen: Bei der Geschmackspolizei, tastesheriff, bin ich auf einen Aufstrich mit rote Beete und Schafskäse gestoßen.

Zur Zeit der Weihnachtsmärkte sind auch gebrannte Mandeln ein Klassiker. Das geht wirklich schnell und einfach zu Hause!

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Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza! Über Kommentare freue ich mich sehr! Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.
4 comments
  1. Hallo!

    Zum Thema Hefe – 1/2 Würfel Hefe reicht für 1/2 kg Mehl.

    Nur bei der Trockenhefe ist es anders, da braucht man 1 Beutel für 500 gr Mehl.

    Am Anfang ist man oft ein wenig verwirrt von den Rezeptangaben, wenn man Trockenhefe gewohnt ist und auf frische Hefe umsteigt (oder umgekehrt)

    lg
    Maria

    1. Liebe Maria,
      Ich habe vor allem festgestellt, dass der Hefegeschmack einfach zu stark ist, wenn ich einen Würfel auf 500g Mehl nehme. Dann gibt es gleich Beschwerden von der Familie 😉
      Viele Grüße,
      Izabella

  2. Das Brot ist wirklich sehr, sehr lecker!

    1. Zum Wochenende gibt’s noch eines, denn meine Schwester kommt zu Besuch :-*

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