Kaltes Frühbeet und Warmes Frühbeet vorbereiten

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Wenn es um Aussaat, Auspflanzen und Ernte geht, wird immer unterschieden, an welchem Ort das stattfindet: Im Freiland, kalten Frühbeet, warmen Frühbeet oder im Gewächshaus.

Der Unterschied zwischen einem Frühbeet und einem Gewächshaus ist dabei nur die Größe, denn beide sind überdacht und abgedichtet.

Kaltes Frühbeet

Ein kaltes Frühbeet ist ein Kasten, aus Holz oder Kunststoff* mit einem Deckel, der Licht durchlässt und geöffnet werden kann. Wir haben uns einen automatischen Heber* gekauft, der den Deckel anhebt, sobald im Inneren des Frühbeets 20° C erreicht sind.

Der Heber ist nicht elektrisch und wirklich sehr praktisch. Sobald die Sonne auf das Beet scheint, erhitzt sich das Innere in nur wenigen Minuten. Sollte der Deckel bei den hohen Temperaturen nicht geöffnet werden, verbrennen und ersticken die Jungpflanzen. Das wäre wirklich sehr schade um sie! Als Folie haben wir diese Frühbeetfolie* gekauft und den ganzen Winter über hatten wir Salat.

Das kalte Frühbeet wird auf die Erde gestellt. Entweder kann man es in eine Einmündung setzen, die man vorher aushebt. Dies erfordert Präzisionsarbeit und Fleiß – beides sind nicht meine Stärken. Stattdessen häufe ich an und drücke lieber Erde an die Außenwände, sodass das Frühbeet abgedichtet ist. Das ist mit viel weniger Aufwand verbunden und ist genauso effektiv.

Warmes Frühbeet vorbereiten

Der Unterschied zwischen einem kalten und einem warmen Frühbeet ist die Erde. Der Aufbau des warmen Frühbeetes ist identisch mit dem eines Kalten.

Manche schreiben, dass sie erst 40 cm Erde wegschaufeln, um dann das Loch halb mit unreifem Kompost oder Pferdemist und halb mit Erde wieder aufzufüllen. Dabei bleibt jedoch eine 20 cm dicke Schicht Erde übrig. Außerdem entfernen sie die wichtigen kleinen Tiere und Mikroorganismen, die erst zum Erfolg eines jeden Gärtners beitragen.

Ich habe ein ganzes Jahr daran gearbeitet eben diese Lebewesen in unsere Erde zu locken. Deshalb weigere ich mich sie wieder zu entfernen und womöglich zu beschädigen.

Ich habe meine Beete aufgestellt, von denen mein Mann mir die meisten zusammengeschraubt hat, auf die Erde gestellt und von außen Erde angehäuft und an die Wand gedrückt. Im Inneren habe ich ungefähr 20 cm Bokashi verteilt und darauf 20 Kilogramm fertige Komposterde geschüttet. Die Beete sind ungefähr 1 m x 1 m groß. Das entspricht 2 gefüllten Eimern mit Bokashi.

Nun haben die Beete noch einige Wochen Zeit, bis sie zum Einsatz kommen. Die oberste Schicht wird noch von normaler Erde gebildet, die nicht so nährstoffreich ist, wie Komposterde. Das bevorzugen die Samen und keimen leichter.

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Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza! Über Kommentare freue ich mich sehr! Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.
2 comments
  1. […] Mit Hilfe des Bokashi aus Küchenabfällen habe ich mehrere Beete über den Winter vorbereitet. Was ich dabei gemacht habe, könnt ihr hier lesen. […]

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