Verpackungsfreier Februar

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Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mich mit ihm besonders intensiv auseinandersetze. Zum einen nehme ich an der Challenge Teil, 28 Artikel innerhalb von 28 Tagen zu veröffentlichen. Außerdem isst meine Familie immer noch unsere Vorräte auf – die Tiefkühltruhe ist schon fast leer und im Vorratsschrank verstecken sich tolle Schätze!

Vom Januar verlängere ich die Herausforderung Verpackungsfreier Monat: Das bedeutet, dass ich recherchiere, lese, suche und dann einkaufe, möglichst ohne Verpackungen dabei zu verwenden. Mir ist die Recherche teilweise sehr einfach gemacht worden! Franzi Schädel hat eine Liste erstellt, die Läden ohne Verpackungen beinhaltet und auch Einkaufsmöglichkeiten, bei denen dies teilweise möglich ist.

Die Theorie und die Praxis des verpackungsfreien Einkaufs

Ich habe festgestellt, dass es schwieriger ist, frische, gekühlte Produkte zu finden. Und als Bürger eines Landes, das aus Überzeugung alles einpacken lässt, hatte ich gewisse Angst davor bestimmte Dinge anzusprechen.

Was für ein Glück, dass ein Großteil der Ängste unrealistisch ist!

Im Edeka unseres Dorfladens gibt es eine Frischetheke mit Wurst- und Käsewaren. Für den ersten Versuch hatte ich absichtlich beide Kinder dabei. Wenn mein Sohn die Leute um uns herum anstrahlt, vergessen sie oft meine seltsame Art bestimmte Extrawünsche zu äußern. Selbst mich, trotz 4 jährigem Sonnenschein, hat die Reaktion der Verkäuferin erstaunt: Sie war überhaupt nicht überrascht, im Gegenteil, hat mir sogar gleich erklärt, wie das System funktioniert.

So habe ich an dem Tag 2 gefüllte Tupperdosen heimgebracht, ganz ohne Plastikmüll und ohne das Gefühl, dass ich verrückt bin. Im Bioladen meines Vertrauens hat mir der Verkäufer sogar vom Stück Käse die Folie entfernt, bevor es in der Dose gelandet ist.

Wiederum andere (vor allem) Bioläden haben ein Schild aufgestellt, dass sie gerne direkt selbst mitgebrachte Behälter befüllen. Natürlich dauert es jetzt länger, bis ich alle meine Käsesorten, Oliven und Sohnemanns Wurst bestellt habe. Dafür war ich nun seit 3 Wochen bei keinem Wertstoffhof mehr.

Das System von Verpackungsfreien Läden

Hier auf dem Dorf bin ich etwas eingeschränkt, wenn es darum geht, wirklich ALLES unverpackt kaufen zu können. Mein Mann arbeitet in München und – was für ein Zufall – noch dazu nur 1 km weit weg vom Ohne Laden (http://www.ohne-laden.de/). Somit hatte er die Aufgabe zu erkunden, was dieser Laden zu bieten hat.

Mein Mann, der mich nun offiziell für verrückt erklärt hat, findet diesen Laden wirklich gut! Was er so gar nicht realisiert hat, ist das System hinter diesem verpackungsfreien Laden: Man bringt mit Tupperdosen, Glasbehälter und Stofftüten, wiegt diese im Eingang des Ladens und notiert auf dem Behälter das Gewicht. Nun geht man von Spender zu Spender und füllt sich in der Menge ein, die man haben möchte. Es wird nicht gerundet, man muss nicht exakt 100g Ware abwiegen. Wenn 763 g in eure Behälter passen, zahlt ihr genau diese Menge.

Verpackungsfreie Läden haben ihren Preis: Die Artikel sind teilweise günstiger

Eine weitere große Überraschung war für ihn – und ehrlich gesagt auch für mich – der Preis: Alle Produkte sind in Bioqualität und dennoch sind die Preise vollkommen regulär. Er hat Popcorn Mais gekauft und für ein knappes Kilo so viel gezahlt, wie die 500g Packung normalerweise kostet, wenn es Bio ist und eingepackt.

Auch alle anderen Nahrungsmittel liegen in diesem, vollkommen akzeptablen Preissegment. Wenn man sich Gedanken darüber macht, dass man seinen Lebensstil durchweg verändern möchte, ist gewöhnlich das erste Hindernis der finanzielle Aspekt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist mir tatsächlich nichts besonders schwerwiegend aufgefallen. Eine Ausnahme bilden Oliven: Sie sind ungefähr 5-mal so teuer, dafür 1000-mal besser! Die Kaffeebohnen kosten auch doppelt so viel, dafür sind sie Fairtrade.

Umstellung auf verpackungsfrei

Ein verpackungsfreies Leben bedeutet, dass man besser im Voraus planen muss. Spontane Einkäufe sind schwierig zu gestalten. Wenn man, wie ich, nur mit dem Auto zu Supermärkten gelangt, hat man sowieso meistens eine Tüte dabei. Mittlerweile habe ich die Tüten im Kofferraum mit Tupperdosen bestückt. Sollte mir also spontan etwas einfallen, kann ich getrost einkaufen gehen. Wenn ihr ohne Auto, aber zum Beispiel mit einer Handtasche unterwegs seid, passen eine Dose und eine Tüte ebenfalls hinein – zumindest bei mir.

Der Ohne Laden in München verleiht seine Verpackungen und bietet auch welche zum Verkauf an.

Fazit aus einem Monat verpackungsfrei

  • Geld haben wir bisher nicht gespart, dafür kaufen wir nun (noch) bewusster ein. Mehr ausgegeben haben wir aber auch nicht.
  • Das Gemüse verschimmelt nicht mehr in der Plastikverpackung, da wir nur noch kleinere Mengen kaufen.
  • Mein Mann entlastet mich, indem er alle 2 Wochen in München einkauft.
  • Endlich haben die 100 Tupperdosen in meiner Küche einen Nutzen!
  • Fragen lohnt sich: Ich habe mehrere Waren unverpackt gefunden, indem ich nachgefragt habe. Eine der Fragen war, ob ich die Papiertüte da lassen darf. Die Antwort: Na klar!

Wie steigt ihr ein in verpackungsfreies Einkaufen?

  • Geht nicht in die Gänge der Supermärkte: Dort gibt es nur Verpacktes
  • Schaut euch um: Sucht nach Waren, die nicht verpackt sind
  • Nimmt genug Tüten, Tupperdosen und Schraubgläser mit
  • Redet mit den Verkäufern: Die meisten helfen euch sehr gerne. Wenn diese nicht helfen, gibt es immer Kunden, die euer Gespräch mithören – auch die sind super hilfreich
  • Kauft an der Frischetheke ein. Auch hier gilt: Redet mit den Verkäufern und sagt ihnen, dass ihr keine Verpackung haben möchtet.

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DIESER ARTIKEL IST NICHT GESPONSERT!!!!

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Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza! Über Kommentare freue ich mich sehr! Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.
38 comments
  1. Ach Izabella! WIE SCHÖN! Ich freu mich, dass du auch weiterhin dabei ist und mit mir in das #verpackungsfreie2018 startest! Whoohhoopp! <3

    1. 🙂 Natürlich! Bin nur gerade in Facebook nicht aktiv, weil ich dank 28 days of blogging lese, lese und noch viel mehr lese 😀
      Viele Grüße, Izabella

  2. Klasse, dass du dir zu deiner Pantry-Challenge auch noch diese Aktion vornimmst!
    Besonders das mit dem Preis im Ohne-Laden hat mich überrascht, aber ist eigentlich logisch, weil ja keine Verpackungen bezahlt werden.
    Du hast mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht, wir produzieren zwar auch weniger Müll als früher, aber ein bisschen Luft nach oben ist da noch!
    Liebe Grüße!

    1. Darum geht es mir: Zum Nachdenken anregen 🙂
      Danke für deinen schönen Kommentar!
      Viele Grüße, Izabella

  3. Oh, das macht Mut!
    Wollte es schon so lange ausprobieren, habe aber ein wenig Respekt davor gehabt, wie die Leute/Verkäufer reagieren.
    Der Februar ist schon etwas voll, aber der März und allen anderen Monate, da könnte ich das echt mal in Angriff nehmen. Es gibt sogar einen „Unverpackt“ Laden in Wiesbaden. Danke für den Stupser.

    Lieben Gruß | Barbara

    1. Liebe Barbara,
      Sehr gerne! Die Verkäufer sind teilweise perplex, aber dann doch ganz angetan! 🙂 Man muss den Mut finden, herauszustechen 😀
      Viele Grüße, Izabella

  4. Coole Aktion, Du nimmst ja echt einiges auf Dich.
    Verpackungsfrei kaufen wir zwar nicht ein, versuchen aber wo es geht die Umverpackung einzusparen. Obst und Gemüse kaufe ich fast nur frisch. Und seit die Tüte etwas kostet, komme ich immer mit meinem eigenen Säckchen anmarschiert und für alles mit Schale brauchts z.B. kein weiteres Tütchen.
    Weiter so, liebe Izabella

    1. Lieber Karl,
      Das finde ich super! Das war auch unser Schritt in die (für mich) Normalität!
      Ich sehe es gar nicht als auf mich nehmen oder manche nennen es Bestrafung; Ich teste einfach gerade persönliche Grenzen aus und stelle fest, dass es mich nicht im geringsten belastet! Und das finde ich ist bei diesen Herausforderungen das wichtigste!
      Viele Grüße, Izabella

  5. Ich muss gestehen, dass ich mir bisher nie groß Gedanken um Verpackung gemacht habe – mit Ausnahme von Plastiktüten, die ich schon sehr lange nicht mehr kaufe. Stattdessen nehme ich entweder Leinenbeutel oder diese großen Tüten aus fester Folie mit zum Einkaufen.

    1. Ja, genau die mag ich auch! Obst und Gemüse sind auch oft nicht so ausschlaggebend, der Rest jedoch: Käse, Joghurt, Quark, Sauerrahm (!!!!), Butter (!!!!), Tofu für Veganer, etc. Der Müll, der sich dabei anhäuft! Wo finde ich den Smiley mit dem rollenden Auge?
      Viele Grüße, Izabella

  6. Hallo Izabella!

    Finde ich super, dass Dein Mann auch mitzieht, das erleichtert vieles. Und schön, dass Du weiter machst!

    Sehr beeindruckt hat mich, dass Dein TK-Schrank schon fast leer ist. Ich habe es gerade einmal geschafft abzutauen und einiges zu verbrauchen. Aber es ist noch immer viel drin.

    lg
    Maria

    1. Ich habe (einfach, haha) jeden Tag etwas aus der Tiefkühltruhe genommen und gekocht oder gebacken! Manche Sachen waren echt interessant… Aber es versteckt sich immer noch eine TK Pizza drin, die keiner von uns essen mag…
      Viele Grüße, Izabella

  7. Dieser Ohne-Laden in München klingt ja mega interessant! Muss ich direkt mal vorbeischaun, das interessiert mich ja brennend! DAnke für den tollen Tipp!

    1. Liebe Ina,
      Der Laden hat sogar Mittagessen zum Mitnehmen 🙂 Das finde ich persönlich toll!!

    2. In München gibt es schon einige Möglichkeiten, verpackungsfrei einzkaufen, zum Beispiel auch in der Plastikfreien Zone in Haidhausen https://naturlieferant.de/. Die gab es schon vor dem Ohne-Laden. Zudem hat BASIC jetzt ein Unverpackt-Regal mit Trockenwaren, im Kräutergarten http://www.kraeutergarten-muenchen.de/index.html gibt es alle möglichen Gewürze und Tees in eigene Behälter, im Stemmerhof am Harras kann man anscheinend auch einiges unverpackt erstehen. Bei Vollcorner und Edeka ist es möglich an der Käse/Wurst/Bäckertheke mit eigenen Gefäßen/Brotbeutel einzukaufen, sicher auch bei Alnatura. Ansonsten der alte Tipp – Wochenmarkt 🙂

      1. Liebe Tanja,
        Danke für die tolle Liste! Gibt es einen Alnatura Laden? Ich habe ihre Produkte bisher nur im Edeka (verpackt) gefunden!
        Hier draußen in der Pampa (:-) ) gibt es nur von April bis Oktober Wochenmarkt. Aber in München ist das Angebot natürlich viel größer!!
        Viele Grüße, Izabella

        1. Liebe Izabella,
          ich habe jetzt erst gesehen wo ihr wohnt, da ist der nächste Alnatura in Rosenheim, wie auch der Unverpackt-Laden. Oder in Prien kann man wohl auch in einem Bioladen http://wernersnaturalien.de/ verpackungsreduziert einkaufen. Ist wohl zu weit weg 🙂 In Wasserburg sind Alnatura-Produkte laut Webseite auch bei Müller, der Drogerie, erhältlich, aber sicher alles verpackt. Hm…man könnte auch Kontakt zu Bauern suchen, wir waren neulich auf einem Hof im Urlaub, wo noch im Januar Kartoffeln und Karotten geernet wurden. Sie entsprachen nicht der Norm, wurden entweder als Viehfutter oder zur eigenen Ernährung genutzt oder als letzte Lösung in die Biogasanlage gegeben. Es kamen doch noch einige Mengen zusammen. Gottlob konnten wir noch einiges abzweigen. War Zufall!
          Bleib‘ in jedem Fall dabei und stecke andere an, vielen Dank, dass du dir die Arbeit mit dem Blog machst!

          1. Liebe Tanja,
            Vielen Dank für deine aufmunternden Worte – die sind wirklich Balsam auf meiner Seele 🙂
            Kartoffeln hole ich auch ausschließlich vom Bauern aus der Gegend – genauso Milch und Eier. Aber dass die Kartoffeln in die Biogasanlange gegeben werden? Das finde ich gar nicht gut! So viele Lebensmittel werden einfach so, da sie nicht der Norm entsprechen, weggeworfen! Und dafür gibt es auch noch EU-Gesetze! EGAL! Ich versuche ein Öko-Influencer zu werden 😉 HAHA!
            Viele Grüße, Izabella

          2. Liebe Gleichgesinnte,

            auf der Suche nach neuen Anstößen und Einkaufsmöglichkeiten bin ich nun hier gelandet 🙂
            Erstmal vielen Dank an alle Beteiligten für die wertvollen Tipps, die hier geteilt werden!
            Schön zu sehen, dass es immer mehr Menschen gibt, die unser Konsumverhalten kritisch hinterfragen und ihr eigenes Handeln neu ausrichten.

            Ergänzend zu den hier genannten Einkaufsmöglichkeiten: Grünkunft https://www.gruenkunft.de hat kürzlich in Wasserburg a. Inn einen neuen Bioladen eröffnet, die arbeiten dort mit neuartigen, bioveganen Folienverpackungen aus 100% Holzschnitzeln (ja, wirklich!). Hatte ich vorher so noch nie gesehen. Nicht verpackungsfrei, aber plastikfrei.
            Konnte nach zwei Einkäufen nun schon ein paar wenige Produkte testen (Müslis, Nudeln, Polenta, div. Kosmetika) und bin sehr positiv überrascht, vor allem auch weil die Qualität wirklich Wahnsinn ist (auch viel Fairtrade dabei), die Preise teils echt günstiger als im „normalen“ Biomarkt sind und dazu sogar die Verpackung noch Bio ist. Ich war anfangs skeptisch von wegen „Holz-Folie verrottet innerhalb weniger Wochen bzw. kann ins Altpapier“. Tatsache ist aber, dass nach nur ca. 10 Tagen auf dem Kompost tatsächlich sehr deutliche Spuren der Zersetzung zu sehen sind. Das hat mich wirklich überrascht und ich bin sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt. Hat schon jemand Langzeiterfahrung damit?

            Muss sagen dass ich persönlich das „unverpackte“ Einkaufen schätze, aber als Lösung für die breite Masse im 21. Jahrhundert kritisch sehe. Bei Nudeln und Reis mag das noch eher möglich sein, aber all das „Kleine“ wie Gewürze, Backpulver, Kekse, Süßkram usw.? Irgendwann steht der nötige Aufwand (Spülen, Füllen, Schleppen usw.) für viele in keiner Relation mehr. Daher sehe ich eine „flächendeckende“ Lösung unseres globalen Müllproblems in Konzepten wie dem oben genannten bzw. einer Kombination aus beidem. Was denkt ihr darüber?

            Btw… Was mir immer noch fehlt in meiner kleinen grünen Welt ist vernünftig verpackte dekorative Kosmetik. Hat jemand einen Tipp für mich?

            Viele Grüße, macht weiter so!
            Susanne

          3. Liebe Susanne,
            Toll! Vielen Dank für den Tipp in Wasserburg! Folienverpackung aus Holzschnitzel hört sich definitiv besser an, als aus Plastik!
            Viele Grüße, Izabella

  8. Ich bewundere es unglaublich, wenn andere es schaffen, so viel Verpackung zu vermeiden. Wir versuchen das zwar auch, haben aber noch einen langen Weg vor uns. Zum Glück kriege ich bei meiner Arbeit auf dem Markt viele Produkte auch ohne Verpackung (oder zumindest in wiederverwendbaren Papiertüten).

    1. Ich mag diese Papiertüten nicht! So richtig wiederverwenden kann man sie nur ein paar Mal! Aber unser Weg ist auch noch ein Langer! Alleine durch das Leeren des Küchenschrankes entstehen Berge von Verpackungen!

  9. Das ist eine tolle Idee! Ich würde auch gerne mehr Verpackungen einsparen, aber ich glaube, hier in den USA ist das schwerer als in Deutschland, weil die Leute sogar unverständig reagieren, wenn man keine Plastiktüte an der Kasse will (die gibt es hier meistens noch kostenlos).

    1. Dazu habe ich ein tolles Kurz-Video von einer Bloggerin gesehen! Wusstest du, dass U.S. Bürger TÄGLICH 2,5 Pfund Müll produzieren?
      Bei euch gibt es auch ein paar tolle Läden. Vor 3 Jahren haben wir zum Beispiel Whole Foods gesehen. Aber ich war auch schockiert, dass wir in der ersten halben Stunde nach unserer Ankunft schon so einen Müllberg in der Hand hatten, dass wir kaum unsere Koffer ziehen konnten!

  10. Oh das ist aber ne tolle Idee!
    Hätte gerade wieder einmal Lust beim Bauer frische Milch zu holen.
    Natürlich mit meinem Kessel. Ohne TetraPack 😛
    Liebe Grüsse

    1. Die ist auch viel leckerer, als die Milch aus dem Tetrapack 🙂

  11. Gestern war mein erster „verpackungsfreier Einkauf“ mit Izabella.
    Ich bin so einiges gewohnt vom einkaufen und essen gehen – im Sinne von Extra Wünschen. An der Käse und Fleischtheke war es kein Problem alles in Tupperdosen legen zu lassen. Ich habe es genossen mehr Zeit damit zu verbringen zu erfragen, welcher Käse wie schmeckt und diese auch zu probieren. Durch die „ohne Verpackungs-Sache“ waren wir sowieso schon im Gespräch.
    Plötzlich lernt man die Verkäufer wieder kennen, nimmt nicht wahllos irgend etwas mit, sondern macht sich auch Gedanken darüber was man eigentlich wirklich einkaufen möchte.
    Der Chili Käse ist übrigens hervorragend 😉
    Heute gehen wir Krapfen essen, den gibt’s bestimmt auch verpackungsfrei 😉

    1. Liebe Vero,
      Freut mich, dass ich dir nicht auf die Nerven gegangen bin!

  12. […] ich vieles vermissen werde. Dieses Projekt, genau wie die anderen 3 (No spend Pantry Challenge, Verpackungsfreies 2018, Kaufdiät) waren gute Vorsätze für das neue Jahr. Bis Ende Februar halten sie bei mir schon an […]

  13. Moin Izabella,
    du scheinst ja schon viel weiter zu sein als ich aber jeder fängt ja mal klein an 🙂 Ich habe mir jetzt festes Shampoo gekauft und ringe gerade mit mir, Haushaltsreinigungsmittel selbst zu machen. Ich benutze seit etwa 10 Jahren Frosch, was ja auch schon biologisch abbaubar ist. Aber eben vielfach in Plastik verpackt.
    Ich wohne auch auf dem Dorf und ich komme nicht regelmäßig nach Osnabrück, dort gibt es einen Unverpacktladen. Vielleicht mache ich mal einen kleinen Städtetrip mit einer Freundin.
    Viele Grüße,
    Katrin

    1. Liebe Katrin,
      Ich kann nicht beurteilen, wie weit ich bin. Unsere Plastik-Tonne mit 60 Litern füllt sich immerhin nur noch alle 4 Wochen, meistens noch von den Resten, die ich aufbrauche. Ich gebe mir also Mühe 😀
      Mach deinen Städtetrip, diese Läden sind wirklich schön!
      Viele Grüße, Izabella

  14. […] Trotzdem hat mich diese Thematik nie so wirklich losgelassen. Seit Anfang des Jahres kauft meine Familie möglichst ohne jegliche Verpackung ein. Wenn ihr wissen wollt, wie wir das bewerkstelligen, dann liest diesen Artikel. […]

  15. […] Meckern hinnehmen. Andere jedoch sind regelmäßig von einem Raunen begleitet. So ist zum Beispiel der Verzicht auf Plastik und Verpackungen nicht möglich, wenn wir vor allem auf vegane Produkte, wie Tofu, nicht verzichten […]

  16. […] Dabei habe ich sie nicht in Frischhaltefolie gewickelt, sondern in (natürlich saubere) Küchentücher. Das geht schneller und das Tuch lässt sich viel leichter wieder vom Teig lösen. Außerdem ist so kein Müll entstanden. […]

  17. […] Geld, das wir zunächst zusätzlich ausgegeben haben, um auf Bio-Lebensmittel und verpackungsfrei umzusteigen, hat sich nun auch relativiert. Im Schnitt sparen wir […]

  18. […] In meinem Fall sind das vorwiegend unverpackte Waren. […]

  19. […] dass ich genauso viel Zeit damit verbringe, wie andere beim Einkauf. Dasselbe gilt für den verpackungsfreien Einkauf und für den Besuch beim Bioladen: Sobald ihr eine Routine habt, lässt sie sich sehr einfach in […]

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