Kaufdiät im März

Kaufdiät im März – Ich bin trotz Konsumverzicht zufrieden

2 Monate ist es nun her, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich meinen Konsum einschränken und nachhaltiger gestalten könnte. Dieser Monat ist der dritte und die Kaufdiät im März ist im Gange.

Was die Kaufdiät ist

Kaufdiät, No Spend Challenge – das sind nur 2 Namen, die das Kind trägt. Im Grunde geht es bei einem Verzicht immer um das Selbe: Ich mache mir Gedanken darüber, ob ich etwas wirklich brauche. Wenn ich nach 3 maliger Hinterfragung und mindestens 2 Wochen drüber schlafen immer noch mit „Ja“ antworte, kaufe ich es.

Das Prinzip ist Folgendes: Jeden Monat darf ich mir EINEN Gegenstand kaufen. Ausgeschlossen sind Nahrungsmittel und für Reparaturen benötigte Teile. Das ist hier noch einmal zu betonen, denn verhungern wollen wir nicht! Außerdem sehe ich es nicht ein, warum ich ein neues Gerät kaufen sollte, wenn für die Reparatur nur wenige Teile benötigt werden.

Es wäre also sehr ratsam eine Liste zu erstellen, mit Gegenständen, die man haben möchte. Man kommt schnell ins Grübeln: Benötige ich das wirklich? Gibt es etwas, das ich viel lieber in meinem Besitz wüsste? Meine Wunschliste für das Jahr 2018 findet ihr ganz unten im Beitrag.

Was meine Familie zu der Kaufdiät im März sagt

Ich gebe offen zu, teilweise gehe ich meiner Familie so richtig auf den Wecker. Es gibt so einige Einschränkungen, die alle ohne viel Meckern hinnehmen. Andere jedoch sind regelmäßig von einem Raunen begleitet. So ist zum Beispiel der Verzicht auf Plastik und Verpackungen nicht möglich, wenn wir vor allem auf vegane Produkte, wie Tofu, nicht verzichten wollen.

Die Kaufdiät fällt als Amazon Prime Mitglied meinem Mann etwas schwer. Aber immerhin konnte ich erreichen, dass er bewusster einkauft und nicht einfach das nächstbeste Schnäppchen bestellt. Das ist in meinen Augen ein wunderbarer Fortschritt.

Neukäufe im Februar

Ein paar Gegenstände sind im Februar kaputt gegangenen und die haben wir ersetzt: Fire TV Stick (ein Muss in unserem Haushalt, da wir nicht fernsehen) und die Aquariumlampe sind neu.

Für mich gab es noch ein wenig Saatgut Nachschub, inklusive einer Austernpilz Anzuchtdose*. Ansonsten hatte ich gar keine Zeit einkaufen zu gehen oder mir etwas herauszusuchen, da ich im Februar viel zu beschäftigt war 28 Blogbeiträge zu veröffentlichen.

Pläne für die Kaufdiät im März

Jetzt beginnt die Saison: Der Frühling pocht an unsere Fenster und der Garten erwacht zum Leben. Pflanzen stehen nicht auf meiner Einschränkungs-Liste, ebenso keine Gartenerde. Wir werden dieses Jahr noch ungefähr 100 m² anlegen, inklusive der Terasse.

Allerdings gibt es da so einen Gegenstand, der auf meiner Wunschliste steht. Dabei handelt es sich um ein Gewächshaus. Mein Mann hat ein Modell gefunden, das mir wirklich gut gefallen würde. Besonders Anklang findet bei mir dabei, dass die Wände aus Sicherheitsglas geliefert würden und nicht aus dem standardmäßigen Hohlkammern-Plastik. Dafür hat dieses Gewächshaus auch seinen entsprechenden Preis.

Außerdem habe ich mir jetzt schon Lab für meine zukünftige Käseproduktion gekauft. Das darf ich nun von meiner Wunschliste streichen.

Leihen statt kaufen gilt auch für die Kaufdiät im März

Ich hatte ein Feuchtigkeitsmessgerät auf meine Wunschliste gesetzt. Anstatt eines zu kaufen, haben wir uns von Freunden eins geliehen. Viele Dank, liebe Jane und lieber Stefan!

Ersparnisse durch die Kaufdiät 2018

Da nun unsere Kaufdiät seit Anfang Januar gilt, wird es Zeit für eine Zwischenbilanz.

Erspartes Geld Dank der Kaufdiät

Anstatt Neues zu kaufen, haben wir uns genauer umgeschaut, was bereits in unserem Besitz ist. Es gab bisher noch keine neue Kleidung, noch nicht einmal für die Kinder. Für eine Familie, die z.B. im Aldi IMMER einen Pullover, ein paar Schuhe, Thermostat etc. gekauft hat, sind das schon einmal rund 200 €, die wir nicht unnötig ausgegeben haben. Wir haben sogar in den 2 Monaten so viel gespart, dass wir uns im März 2 LKW Ladungen gute Erde liefern lassen können.

Ersparte Zeit Dank der Kaufdiät

Wie ich oben bereits erwähnt habe, ist zu meinem Teilzeitjob „Haus und Beet“ auch noch die 28 Tage Challenge im Februar dazugekommen. Für 4 Wochen habe ich dementsprechend nicht nur 4 Stunden pro Tag gearbeitet.

Da kommt mir die Kaufdiät sehr gelegen, da ich weder Amazon-Schnäppchen begutachtet habe, noch MyDealz. Auch der Metro Katalog ist unberührt in der Altpapiertonne gelandet. Die größte Zeitersparnis ist jedoch im Supermarkt: Ich gehe nicht mehr in die Gänge der Märkte und sehe überhaupt nicht mehr, was gerade angeboten wird. Außerdem ist sowieso in den Gängen alles verpackt. Diese Gegenstände und Nahrungsmittel würde ich also sowieso nicht mitnehmen.

Meine Einschränkungen wegen der Kaufdiät

Natürlich habe ich zunächst gedacht, dass ich stark eingeschränkt würde, nach dem Motto: „Ich bin Erwachsen, ich kaufe mir doch, was ich will!“ Statt jedoch dieses Gefühls bin ich wesentlich bewusster geworden in meinen Kaufentscheidungen. Ich habe viel mehr den Eindruck, dass ich jetzt erst recht frei entscheiden kann. Die Werbung kann mir gestohlen bleiben, die Trends interessieren mich weniger denn je. Dabei weiß ich ganz genau, wenn ich etwas BRAUCHE, dann kann ich es mir jeder Zeit kaufen. Wenn ich etwas WILL, überlege ich lieber, ob ich es denn auch BRAUCHE, oder ob der Gegenstand nur für mehr Chaos sorgen wird.

Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit der Situation. Ich freue mich jetzt viel mehr über die Dinge, die ich kaufe und bekomme.

Dennoch habe ich weiterhin eine

Wunschliste für das Jahr 2018:

  • Effektive Mikroorganismen aktiv (25 Liter)
  • Schwarzes Gold, viele Kilogramm
  • Trommel für Gartenschlauch
  • Material zum Verlegen der Terrassensteine (die Steine haben wir schon)
  • Getreidemühle*
  • Butterdose aus Keramik
  • Noch eine von den tollen Klobürsten
  • Gewächshaus (man darf ja wohl träumen, oder?)
  • 100 m² oder mehr für zusätzliche Gemüseproduktion (siehe Gewächshaus)
  • Gipskarton, Spachtelmasse und mehr, um unsere Wand zu schließen
  • Lampe für Gästezimmer
  • neue Lampe für das Esszimmer
  • Wandlampen fürs Kinderzimmer
  • Sommer Lichterkette für die Terrasse
  • neuer Wäscheständer*
  • neuer Laptop, wenn dieser hier den Geist aufgibt
  • Dutch Oven 6*
  • Gartenhäcksler
  • Ein ordentlicher BH – Vorschläge?
  • Schneidebrett aus Granit/Marmor/Keramik

 

Wie sieht es mit euren Zielen und Vorsätzen für das Jahr 2018 aus? Setzt ihr sie weiterhin fort? Habt ihr sie ersetzt oder aufs Eis gelegt?

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Kaufdiät im März - Geld und Zeit sparen

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Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza! Über Kommentare freue ich mich sehr! Backlinks von euch sind FOLLOW, Spam wird gelöscht! Mein Blog läuft über einen Rechner, der von Ökostrom versorgt wird.
4 comments
  1. Hallo Izabella,
    danke für dein Zwischenfazit, ich finde sowas immer sehr spannend zu lesen.
    Dass deine Familie im Großen und Ganzen mitzieht, ist ja cool. Für deine Kinder ist es bestimmt eine wertvolle Erfahrung, mit so einem nachhaltigen Mindset aufzuwachsen.

    Über meine No Spend-Challenge habe ich ja neulich geschrieben – unterm Strich werde ich ungefähr so weitermachen wie du auch. Ich verbiete mir nicht von vornherein, etwas zu kaufen, aber ich will vor der Anschaffung ebenfalls eine gewisse Zeit verstreichen lassen und mir den Kauf gut überlegen.

    Ich find’s übrigens lustig, dass du in einem Artikel über Konsumverzicht Amazon-Links setzt… 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    1. 😀
      Das mit dem Affiliate Marketing läuft bei mir auch überhaupt nicht! Schließlich schreibe ich auch ständig „Kauft euch das nicht“ 😉
      Viele Grüße und danke für deinen Worte! Izabella

  2. Schön, ein Fazit zu deiner Challenge zu lesen! Ich habe mich auch in der letzten Zeit beim Kaufen sehr zurückgehalten, das tut so gut!

    1. Lieber Flo,
      So empfinde ich das auch! Es ist irgendwie befreiend!

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