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Saisonal kochen – Diese Herausforderungen erwarten dich!

Saisonal kochen Herausforderungen klein
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Saisonal kochen und regional einkaufen: Das ist genau das, was viele Experten und Ökos raten. Es schont den Geldbeutel und die Umwelt. Außerdem fördert das unser eigenes Wirtschaftssystem. Kleinere, lokale Betriebe zahlen prozentual mehr Steuern und beschäftigen Einwohner aus der Umgebung.

Saisonal kochen fördert die Gesundheit

Indem man wirklich die Nahrungsmittel verkocht, die nicht weit weg wachsen, isst man gesünder. Das Obst und Gemüse wird nicht unreif gepflückt und muss nicht auf dem Transportweg zu uns nach Hause nachreifen. Hast du schon einmal Erdbeeren selber vom Feld gepflückt und gegessen? Das hat mit dem Obst aus dem Supermarkt überhaupt nichts zu tun!

Selbst im Winter wächst saisonales Gemüse in Mitteleuropa heran. Die Vielfalt an Kohlsorten ist leider vollkommen verkannt und verschrien! Dabei schmeckt dieses Gemüse richtig süß, wenn es schon einmal ein paar Minusgrade erlebt hat. Kohl ist ein Superfood und steckt voller Vitamine, Eisen und noch vielen weiteren Inhaltsstoffen. Lies nach bei eatmovefeel.

Saisonal kochen hilft dir dabei Geld zu sparen

Sicherlich ist dir aufgefallen, dass eine Gurke im Sommer 50 ct und im Winter 2 Euro kostet? Nun, das sind die Transportkosten! Dieses teure Gemüse wurde ebenfalls unreif geerntet und wahrscheinlich aus der trockensten Gegend in Spanien zu uns geschickt.

Warum also nicht einmal folgendes probieren: Kaufe im Sommer jedes Mal eine zusätzliche Gurke und lege sie süß-sauer ein oder wie auch immer du sie magst. Im Winter, wenn dich die absolute Gurkenlust überfällt, öffnest du das Glas und genießt das Sommergemüse. Das kannst du übrigens mit fast allen Obst- und Gemüsesorten machen.

Neben Einkochen und Einwecken funktioniert das Trocknen von Obst und Gemüse wunderbar!

Regional einkaufen und saisonal kochen – Was ist die Herausforderung bei der Umstellung?

Es ist total einfach zu schreiben: Hey Leute! Schaut mal! Saisonales Gemüse ist so gesund und lecker. Das andere Gemüse ist schlecht für euch und die Umwelt! Aber seien wir mal ehrlich: Meine Familie ist total konditioniert. Wir können uns jeder Zeit zu essen kaufen, was wir wollen! Der nächste Laden mit importiertem Obst und Gemüse ist nur 3 km entfernt.

Es ist eine große Umstellung! Schließlich willst du nicht jeden Tag das Selbe kochen. Noch vor 9 Monaten hat der Göttergatte überhaupt nichts mit Wurzelgemüse anfangen können. Wir hatten ca. 5 Kilogramm Karotten, Pastinaken, rote Bete und Kartoffeln daheim. Er hatte die Aufgabe zu kochen. Ich glaube an dem Tag gab es Nudeln.

Appetit und Gelüste

Beides ist vorhanden. Denn wer hat nicht schon einmal gesagt: „Und dann hatte ich Lust auf – füge das Essen deiner Wahl ein!“ Und das schönste ist, dass wir es uns einfach und immer kaufen können.

Daher kommt es einem mitten im Winter seltsam vor: Der Vorratsschrank ist prall gefüllt, in der Abstellkammer liegen 20 Kilo Kartoffeln und 20 Kilo Mehl. Einzelnes grün, wie Mangold, Rosenkohl, Petersilie und Spinat wächst draußen vor der Tür. Und trotzdem hat man ab und an das Gefühl, als hätte man nichts zu essen.

Regional und saisonal kochen und einkaufen – Vorbereitung ist alles!

Wie schon oben erwähnt: Alles, aber wirklich so gut wie alles kannst du einkochen und haltbar machen! Du brauchst weder eine Tiefkühltruhe in der Größe eines Panic Rooms. Noch benötigt es einen Keller.

Hier findest du 3 Einkoch Rezept Tipps: Apfelmus selber machen und einkochen, Ratatouille und Mais einkochen.

Ich sage euch: Das sind die besten Gläser der Welt, wenn ihr im Winter Sommergemüse und Obst braucht! Fast Food in der gesunden Variante.

Jetzt im Winter habe ich 15 Gläser Kürbis-Würfel eingekocht. Lagern ging nicht mehr, sie waren einfach schon bereit zu verfaulen. Für die nächsten Wochen sind wir gut versorgt und konnten den Kürbis so vor dem Kompost verschonen.

Ein wunderbar einfaches Gericht, das regional, saisonal, schnell und einfach vereint, ist die One Pot Pasta.

Meine Nicht Regionale, Nicht Saisonale Sünden

Predigen ist eine Sache, Leben das andere! Bitte, ich mache euch nichts vor! Folgendes steht auf meiner Einkaufsliste:

  • Kaffee – Oh Ja!
  • Bananen – für die Kids, sie lieben es!
  • Avocado: Kauft nur noch meine Mama, weil sie die einzige von uns ist, die noch ab und an in den „normalen“ Supermarkt geht. Super lecker!
  • Käse von der Frischetheke – ich habe absolut keine Ahnung, woher der Käse stammt!

Bio oder nicht Bio, das ist hier die Frage

Immer wieder kommen Zweifel auf, ob das Biogemüse nun wirklich Bio ist. Sagen wir mal so: Haltet euch an Bio Siegel, wie zum Beispiel Demeter. Lest euch auch ruhig mal durch, was für Richtlinien Landwirte erfüllen müssen. Wenn du gerne Fleisch isst, lies dir das erst recht durch! Nur dann wird dir auffallen, unter was für abscheulichen Bedingungen Tiere gehalten werden, bei denen KEINE Kennzeichnung und KEIN Siegel vonnöten sind.

Doch die sicherste Variante beim Einkauf ist nicht die Günstigste! Wenn du sicher gehen willst, dass Bio Nahrungsmittel drin stecken, melde dich bei einem SOLAWI in deiner Nähe an!

Damit unterstützt du erneut Landwirte aus deiner Region und nicht Milliardäre, denen das Wohl von anderen ziemlich egal ist. Ich berufe mich bei dieser Aussage auf das Verfahren gegen 2 Studentinnen, die mehrere Hundert € Strafe zahlen sollen: Die größte Supermarkt Kette Deutschlands hat vollkommen gutes Essen weggeworfen. Dieses wollten die zwei Frauen retten und verwerten. Foodsharing? Fehlanzeige! Essen verschenken an Bedürftige? NIX DA! Also komm mir nicht damit, dass regionale Bio-Landwirte Idioten sind!

Ernährst du dich vollständig regional und saisonal? Oder gibt es Lebensmittel, auf die einfach nicht verzichten willst?

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Saisonal kochen Herausforderungen

*Der Artikel enthält Links und Werbung.

Izabella

Ich liebe Musik, Gesang und Tanz, Bücher, Wälder, meine Familie und unser wunderbares Grundstück, das sich langsam aber sicher in einen Garten verwandelt. Ich backe und koche, weil und wenn es mir Spaß macht - habe ich keine Lust, gibt es auch bei uns (Fertig)Pizza!
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2 Kommentare

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  • Deine Sünden hören sich nach meinen Sünden an 😀 Auf Kaffee kann ich wirklich nur schwer verzichten und Bananen sind meine Grundlage für meine heiß geliebten Smoothie Bowls. Was noch dazukommt: Halloumi!!
    Und die One Pot Pasta wird sehr bald gemacht!